Wie erstelle ich ein Backup einer WordPress-Webseite mit UpdraftPlus

3.Jun 2017 | Tipps & Tricks, WordPress | 0 Kommentare

Wie erstelle ich ein Backup meiner WordPress-Webseite mit UpdraftPlus

Für mich zählt das Erstellen eines Backups von einer WordPress Webseite zu einen der wichtigsten Wartungsaufgaben. Besonders dann, wenn auf der Webseite regelmäßig neuer Content veröffentlicht wird bzw. über die Kommentare eine aktive Interaktion statt findet.

Nichts ist ärgerlicher, als wenn nach einem Update oder durch einen anderen Umstand die Seite zerstört wird und die gesamte Arbeit der letzten Jahre weg wäre.

Backup Plug-In

Wie ich in manchen früheren Artikel schon erwähnt, verwende ich das Plug-In UpdraftPlus Pro-Version*. Diese Software hat über eine Million aktive Installationen und hat sich in meinen Umgebungen als zuverlässiges Plug-In erwiesen.

Für das Erstellen eines Backups ist die kostenlose Version vollkommend ausreichend!

Unter folgenden Link gibt es eine Tabelle mit dem Vergleich zwischen der zwei Versionen [Klick…]

Für mich waren folgenden AddOn’s ausschlaggebend, dass ich mich für die Pro-Version entschieden habe.

  • Backup Extra-Files und WordPress Core-Files
  • Migration zu einer anderen Webseite
  • Database encryption
  • Network/Multisite Support
  • Automatisches Backup, bevor Updates installiert werden
  • Personal Support

Installation des Plug-In

Die kostenlose Version kann entweder über folgenden Link heruntergeladen werden oder ist auch über das WordPress Plug-In Directory zu finden.

UpdraftPlus - Plugin installieren

UpdraftPlus – Plugin installieren

Die Pro-Version muss aus dem Kundenbereich von UpdraftPlus heruntergeladen werden und dann auf die WordPress Webseite hochgeladen und installiert werden. Sollte bereits die kostenlose Version installiert sein, muss diese zuerst deinstalliert werden, um die Pro-Version zu installieren. Die getroffen Einstellungen bleiben dabei erhalten.

An der Versionsnummer kann auch unterschieden werden, welche Edition installiert ist: die Free-Version hat die Versionsnummer 1.xx.x, die Pro-Version beginnt mit 2.xx.x

UpdraftPlus - Plugin hochladen

UpdraftPlus – Plugin hochladen

Optionen

Viele der Optionen sind gut beschrieben bzw. die Menüpunkte sind selbsterklärend, dadurch werde ich nur auf ein paar spezielle Punkte eingehen:

Um das Backup auf einem Remote-Speicherort abzulegen, gehört dieser zuerst konfiguriert und bei diversen Anbietern muss das Plug-In auch authentifiziert werden.

Genauso können mehrere Remote-Speicher parallel ausgewählt werden (Pro Version). Somit liegt das Backup noch auf einem zusätzlichen Speicherort.

WordPress-Core-Files (Pro Version) können prinzipiell immer mit gesichert werden. Zur Wiederherstellung werden diese nur dann benötigt, wenn die wiederherstellende WordPress – Version eine andere ist, als die seitens Provider automatischen ausgerollte Version. Als Beispiel: der Provider installiert mit seiner automatischen Installation WordPress 4.7.5. Deine wiederherstellende Version ist aber eine andere, dann müssen die Core-Files mit restored werden.

Werden Dateien in einem anderem Verzeichnis, als in den WordPress – Standardverzeichnissen, abgelegt, können diese extra ausgewählt werden und in das Backup integriert werden (Pro Version).

Zusätzlich können weitere Datenbanken zu der Sicherung hinzugefügt werden

Unter dem Link zu den Experteneinstellungen kommen noch weitere Punkte hervor, wobei ich hier nur auf zwei eingehen werde:

„Teile das Archiv alle“ – der Standardwert ist hier 400MB, nur bei größeren Webseiten mit vielen Bilder, kann schnell einmal das WordPress-Upload-Verzeichnis über 400MB haben. Ich habe leider die Erfahrung gemacht, wenn der Provider eine schlechte Performance hat, dann gibt es mit großen Backup-Files nur Schwierigkeiten und das Backup wird mit Fehler beendet. Dadurch verwende ich überall eine File-Größe von 25MB und konnte damit die Fehlerquote auf Null reduzieren.

Wenn genügend Speicherkapazität beim Provider vorhanden ist, dann empfehle ich, dass Backup auch lokal liegen zu lassen. Muss die Webseite wiederhergestellt werden, geht der Restore schneller. Es müssen die Backup-Dateien nicht zuerst wieder auf den Server gespielt werden. Sollte es bei einem Backup zu Problemen führen, dann würde ich prüfen, ob noch genügend Speicherplatz am Server vorhanden ist.

Backup

Wenn die Grundeinstellung einmal getroffen sind, gibt es zwei Möglichkeiten:

Das manuelle Backup: hier wird über den Menüpunkt das Backup ausgelöst

Updraftplus - Backup erstellen - der WEB-Krüb(l)er - Martin Krüber

Updraftplus – Backup erstellen – der WEB-Krüb(l)er – Martin Krüber

Oder das automatische Backup.

UpdraftPlus Backup automatisch ausführen - Free Version

UpdraftPlus Backup automatisch ausführen – Free Version

UpdraftPlus Backup automatisch ausführen - Pro Version

UpdraftPlus Backup automatisch ausführen – Pro Version

Am Screenshot ist gut ersichtlich, dass mit der Pro-Version die Uhrzeit für das Backup eingestellt werden kann. Genauso kann mit der Pro-Version Regeln für die Sicherungsaufbewahrung definiert werden.

Das automatische Backup wird nach überschreiten der eingestellten Zeit beim nächsten Aufruf der Webseiten ausgelöst (durch Aufruf der Webseite wird das WordPress-Cron-Service ausgelöst). Will man das Backup pünktlich starten, dann muss mit einem externen Cron-Services der Backup-Job ausgelöst werden.

Wurde die Sicherung durchgeführt, erhält man per eMail den Status (sofern eine Mailadresse in den Einstellungen konfiguriert wurde) bzw. im Menüpunkt „Aktueller Status“ ist das Ergebnis der letzten Sicherung ersichtlich und das Log-File der letzten Sicherung kann heruntergeladen werden.

In meinem nachfolgen Blog-Beitrag beschreibe ich den Restore einer WordPress-Webseite.

Wenn Fragen sind oder Unterstützung benötigt wird, könnt ihr gerne das Kommentarfeld unten oder das Kontaktformular nutzen.

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